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      Potenzial Hochsensibilität

 

Auf der Website des Informations- und Forschungsverbundes Hochsensibilität (IFHS) bin ich als Ansprechpartnerin für Leipzig aufgeführt.

Natürlich können Sie mich auch direkt über diese Homepage kontaktieren.


Sie können sich per Mail an mich wenden wenn Sie:

  • ein erstes Gespräch wünschen, nachdem Sie erfahren haben, dass Sie hochsensibel sind
  • nicht so recht wissen, was Sie nun mit dieser Erkenntnis anfangen sollen und Unterstützung beim Sortieren sowie beim Planen des nächsten Schrittes wünschen
  • Gern in den Austausch mit anderen HSP´s gehen möchten. Informieren Sie sich hierzu bitte vorab über die HSP-Gruppe unter der Rubrik "mein Angebot" und nutzen Sie das dort zu findende Kontaktformular.
  • eine bereichernde Idee oder Lust an einer Mitgestaltung haben 
  • sich mit mir vernetzen oder/und zusammenarbeiten möchten

                                                                Kosten für ein erstes Gespräch: 49,00 Euro (60 Minuten)

   GRENZARBEIT ...

Das Thema GRENZE spielt im Alltag einer hochsensiblen Persönlichkeit eine Hauptrolle. Wenn man sich einmal vergegenwärtigt, wie zentral und bestimmend unsere innere Grenze für unser Leben ist, macht es Sinn, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen.

Wir alle werden mit einem inneren, psychischen Raum geboren, einem inneren Garten, der ab dem zweiten Lebensjahr (oder auch schon etwas früher) und von da an zunehmend bewusster von uns angelegt und gestaltet werden kann. Damit erwacht unser ICH-Bewusstsein und damit bildet sich unsere Ich-Identität, Stück für Stück. In diesem Garten finden sich unsere Erfahrungen, Bilder, Gefühle, Glaubenssätze, Aufgaben und unsere Verantwortung. 

Dieser Garten ist von einer Grenze umgeben, die uns dazu befähigt, Innen von Außen und Eigenes von Fremden zu unterscheiden. Sie kann uns vor fremden (unerwünschten) Einflüssen schützen und ist maßgeblich an der Entscheidung beteiligt, was wir in diesen inneren Raum einlassen und was nicht, was wir herauslassen oder was wir lieber für uns behalten (sollten).

Und so paradox es zunächst klingen mag: Ohne diese Grenze können wir uns auch nicht verbinden! 

Die Gestaltung unserer Beziehungen und unser Bezug zur Welt, wie wir uns in ihr bewegen (können), welche Standpunkte wir einnehmen, mit welchen Menschen wir uns verbinden und ob wir als offen, attraktiv, vertrauenswürdig etc. empfunden werden, hängt von der Größe, der Beschaffenheit, der Architektur und der Qualität unseres inneren Raums und seiner Grenze ab.


In diesem Zusammenhang gibt es einen weiteren Aspekt, der von Bedeutung ist, nämlich der unserer Aufmerksamkeit. Je nachdem, auf was ich meine Aufmerksamkeit richte, nehme ich mich und andere, nehme ich die Welt anders wahr und habe Zugang zu unterschiedlichen Ebenen und damit auch zu unterschiedlichen Informationen, Erfahrungen und Möglichkeiten.


DIE GRENZVISUALISIERUNG im Sinne von Dr. Klaus Blaser


Mithilfe von Hölzern und Figuren ist es möglich, den inneren Garten dreidimensional darzustellen und mit diesem Bild zu arbeiten.

Diese Möglichkeit biete ich ab sofort an.


Ein acht- und behutsames Vorgehen ist Voraussetzung dafür, dass sich die beeindruckende Kraft und Intensität, die der Darstellung dieses unbewussten inneren Grenz-Raumes innewohnt, zeigen und wirken kann. Jedes Ich-Grenz-Bild stellt eine einzigartige Geschichte und Identität, eine ganz individuelle Dynamik dar. Durch seine Sichtbarmachung werden persönliche und zwischenmenschliche Verhaltensmuster deutlich und auf einer ganz umfassenden Ebene spür- und fassbar, die die/den AufstellerIn tief berührt. Oftmals können so (neue) Aspekte in das eigene Selbstbild integriert werden. 

Unbewusste Muster werden erkennbar und man erhält Einblick in das Zusammenspiel zwischen psychischem Innenleben, der dazu gehörigen inneren Grenze, dem Körper und der Außenwelt. Die Grenzvisualisierung führt uns bislang unbewusste Beziehungsdynamiken vor Augen und lässt uns mit großer Achtsamkeit in einen unmittelbaren Kontakt mit uns selbst kommen. 


Durch das Anschauen und Arbeiten mit diesem Bild erfahren wir, dass wir diejenigen sind, die den inneren Raum mit seiner Grenze aktiv gestalten und verändern können! Dies wirkt entsprechend auch nach Außen. 


Das Vorgehen im Einzelnen:


* Jeder Grenzvisualisierung geht ein Vorgespräch voraus, in dem Ihr Anliegen, die eventuelle GrenzProblematik oder das zu bearbeitende Thema geklärt wird. Außerdem erhalten Sie eine theoretische Einführung in das Konzept der Grenzarbeit.


* Mit einem zeitlichen Abstand von 1- 2 Wochen erfolgt die Grenzvisualisierung. Diese ist prozessorientiert, so dass der genaue Zeitpunkt des Abschlusses nicht vorausgesagt  bzw. -geplant werden kann. Sie dauert so lang wie sie dauert (i.d.R. zwischen 30 und 120 Minuten). Danach gibt es keine sofortige Besprechung, damit die Aufstellung ihre Wirkung zur Gänze entfalten und dem nachgespürt werden kann. Damit soll außerdem unserer Neigung, immer gleich wieder "in den Kopf" zu gehen, zu rationalisieren und zu analysieren, entgegen gewirkt werden.


* Das Nachgespräch findet 2-3 Wochen nach der Grenzvisualisierung statt.


Eine erneute Grenzvisualisierung oder -aufstellung empfiehlt sich frühestens nach 2-3 Monaten.


Kosten:

Die erste 3D-Grenzvisualisierung ist nur mit Vor- und Nachgespräch möglich und kostet insgesamt 150,00 Euro.

Bei einer zweiten Grenzvisualisierung reduzieren sich die Kosten auf 100,00 Euro.


Bei einer individuellen Prozessbegleitung kann mit einzelnen Tools gearbeitet werden, die Kosten richten sich hier nach der in Anspruch genommenen Zeit. Für eine volle Stunde berechne ich 50,00 Euro.


Terminabsprache:

Termine für die Grenzvisualisierung können Sie per Mail oder telefonisch mit mir abstimmen. Absagen einzelner Termine müssen mindestens 24 Stunden vor dem Termin erfolgen, sonst wird der gesamte Betrag in Rechnung gestellt. Bei einer kurzfristigen Absage empfiehlt es sich, anzurufen oder eine SMS zu senden. 

 

GEFÜHLSARBEIT ...

Hochsensible Menschen erleben ihre Gefühle oft als sehr intensiv, nahezu überwältigend - im Positiven wie im Negativen. Gefühle wie Trauer, Wut, Angst, Scham oder Freude haben eine Tiefe und Kraft, die oftmals kaum auszuhalten sind und das Bedürfnis nach Kontrolle und/oder Verdrängung hervorrufen. Andererseits werden manche Gefühle gar nicht oder nur zu einem geringen Teil zugelassen oder vor ein anderes geschoben. So kann sich z.B. das Verhaltensmuster eingeschlichen haben, eher wütend als traurig zu werden, wenn es um Situationen geht, die einem nicht gefallen, die schade, bedauerlich jedoch endgültig oder gesetzt - also nicht zu ändern - sind. Dadurch kann eine Menge Kraft verloren gehen und Leid entstehen.

In der Regel lernen wir nicht, mit unseren Gefühlen adäquat umzugehen und sie als Kräfte zu erfahren, die uns unseren ganz eigenen Weg finden, gehen und bewältigen lassen. Vor allem hochsensible Menschen werden in ihrer Gefühlsentwicklung häufig verunsichert oder gehemmt, so dass der Zugang zu ihrem Gefühlskompass gestört oder unterbrochen ist. Ihr Navigationssystem ist "ausgeschaltet", ihre Aufmerksamkeit überwiegend nach Außen gerichtet. Da sie ihren eigenen Gefühlen nicht (mehr) trauen können, werden fremde Gefühle zur Orientierung oder Überprüfung herangezogen. Die dadurch entstehende Entfremdung schränkt ihr
Handlungsspektrum, ihre Entwicklungsmöglichkeiten und ihren Erfahrungsraum enorm ein.  Darüber hinaus erhöht sich die Stressanfälligkeit und die Neigung zur Überreizung wird zusätzlich verstärkt.

Wenn wir lernen, unseren Gefühlen den Raum und die Aufmerksamkeit zu geben, der bzw. die ihnen zusteht, weitet sich unser innerer Raum. Wir erlangen mehr innere Sicherheit und damit Gelassenheit. Wir werden stressresistenter und können eine Fülle erleben, die uns bis dahin nicht zugänglich war. Wir können uns als "richtig" und stimmig erfahren, unseren SelbstWert erkennen.
Denn hier geht es nicht darum, etwas zu leisten sondern darum, zu sein - bei sich zu sein. Sich den inneren Raum ganz zu eigen zu machen und daraus zu schöpfen.

Durch die Arbeit mit dem GEFÜHLSKOMPASS haben Sie die Möglichkeit, Ihren Gefühlen Raum zu geben, sie als hilfreiche und bereichernde Kräfte in Ihrem Leben zu erfahren und einzusetzen, anstatt sich ihnen hilflos ausgeliefert zu fühlen. Sie können sich Ihre Schattengefühle bewusst machen und sie in die Kraft bringen. Sie können sich über Ihren emotionalen Rucksack klar werden und ihn nicht länger einfach nur mit sich herumschleppen. Sie können lernen, alte Gefühle, die sich festgesetzt haben und die in bestimmten Situationen immer wieder (mit-)aktiviert werden, zu erkennen und zu entschärfen, so dass Sie nicht länger überreagieren müssen.

Bei all dem begleite ich Sie und biete Ihnen den dafür benötigten ErfahrungsRaum.

Kosten: 60,00 Euro pro 60 Minuten
Termine: nach Absprache per Mail oder Telefon