AndersNormal !


      Potenzial Hochsensibilität

 


Laufende Praxisgruppe

 Es ist wie es ist!

Diese Gruppe besteht derzeit aus 9 Teilnehmerinnen und findet regelmäßig alle 14 Tage statt. Sie erfordert  eine verbindliche und regelmäßige Teilnahme für mindestens ein halbes Jahr.  Im Januar und nach den Sommerferien öffnet sich die Gruppe für potenzielle neue TeilnehmerInnen. Bei Interesse bitte ich Sie um eine Nachricht per Mail oder Telefon.


Die besondere Form der Kommunikation, die in der Praxisgruppe praktiziert wird,  kommt Menschen mit hochsensibler Veranlagung besonders entgegen, da hier Authentizität, Achtsamkeit und die Konzentration auf das Wesentliche gefragt sind. Sie steht jedoch jedem Menschen offen. Sie ist vornehmlich nicht dazu da, Lösungen zu finden, vielmehr geht es darum, genau hinzuschauen und zu sehen, was ist - ohne Schnörkel und jenseits der alltäglichen Rollen, Masken und Verkleidungen.

Wir konzentrieren uns auf das, was gerade da ist: Welche Empfindungen, Gefühle, Bilder oder Wahrnehmungen zeigen sich gerade jetzt, in diesem Augenblick? Was braucht unsere / deine Aufmerksamkeit? Was geht in Resonanz? Welches Potenzial schimmert durch? Oder auch: Was triggert mich da, was wühlt mich so auf, wo genau ist der Punkt, an dem ich immer wieder etwas schwierig finde? Was genau mache ich da?

Statt - wie so oft - zu bewerten, zu analysieren, zu rationalisieren, zu dramatisieren oder zu bagatellisieren, entwickeln wir eine Willkommenskultur, die jedes Gefühl, jeden Widerstand zunächst einmal begrüßt. Jedes Gefühl - und sei es auch noch so unangenehm, zart oder auch unspektakulär, hat einen Sinn und seine Berechtigung. 

Häufig waren oder sind wir darauf konditioniert, unsere Aufmerksamkeit nach außen und auf andere zu richten, so dass wir den Kontakt zu unseren Gefühlen verloren haben oder / und der Umgang mit ihnen als schwierig, problematisch und unangenehm empfunden wird.

Wir sind in einer Kultur groß geworden, in der Gefühle grundsätzlich als lästig, störend oder hinderlich gelten. Gefühle zu zeigen, bedeutet Schwäche zu zeigen und wer sie gut kontrollieren kann, gilt als stark. Zu dieser Kultur gehört auch die Überzeugung, dass es gefährlich und wenig hilfreich ist, Gefühlen zu viel oder überhaupt Aufmerksamkeit zu schenken. Dahinter steht sicherlich auch die Angst, die Kontrolle zu verlieren und überwältigt zu werden, sich vielleicht lächerlich zu machen oder eben Schwäche zu zeigen und verletzt zu werden. Es hat sich jedoch gezeigt, dass das konsequente Ignorieren, Verdrängen oder Rationalisieren von Gefühlen mittelfristig dazu führt, dass wir nicht nur emotional unausgeglichen sind, sondern ein gutes Stück an Vitalität, Lebendigkeit und Lebensqualität einbüßen - und wahrscheinlich über kurz oder lang krank werden. Darüber hinaus verhindern wir mit dieser Strategie eine wirkliche Weiterentwicklung unserer Persönlichkeit und binden eine Menge Aufmerksamkeit, was uns permanent Energie raubt.

Wie viele von uns sind immer noch der Meinung, dass ihre Gefühle von anderen "gemacht" werden? Wie viele von uns können ihre eigenen Gefühle schlecht, kaum oder gar nicht von fremden unterscheiden? Wie viele von uns schämen sich für ihre Gefühle, weil sie nicht in das Bild, das sie von sich selbst haben, passen? Wie viele von uns verleugnen, verharmlosen oder verdrängen bestimmte Gefühle oder laufen vor ihnen davon? Nur wohin kann man laufen? 

Unser sogenanntes Zentrum, unser psychischer innerer Raum oder Garten, beherbergt all unsere Gefühle, Erfahrungen und Bilder, die wir im Laufe unseres Lebens gemacht, gefühlt, erfahren, gesehen ... haben. Wenn wir diesen Raum jedoch als einen Ort empfinden, an dem wir uns nicht gern aufhalten, weil er voller "Möbel" steht, die zu groß, hässlich oder sperrig sind und uns ständig behindern, fehlt uns eine Basis, die uns innere Sicherheit, Geborgenheit und Gelassenheit gibt, um mit den Herausforderungen des täglichen Lebens umgehen zu können. Es ist so, als würden wir uns aus unserer eigenen Wohnung aussperren. Wir werden zu Obdachlosen ...


In der Gruppe üben wir uns in transparenter Kommunikation. Wir sind mit unserer Aufmerksamkeit bei uns und gleichzeitig bei der-/demjenigen, die/der spricht. Wir hören nicht nur die Worte, wir hören, sehen, fühlen "mit dem Herzen" und versuchen, die gesamte Situation zu erfassen - und wiederzugeben, zu spiegeln. Allein zu erleben, dass die anderen einen verstehen und wirklich zuhören, wird als großer Wert empfunden. Oftmals werden durch dieses Spiegeln jedoch auch Dinge klar, die vorher nicht bewusst oder halbbewusst waren. Das Spiegeln unterstützt einen auch dabei, Dinge auf den Punkt zu bringen und eine heilsame Stimmigkeit auf physischer, emotionaler, mentaler und energetischer Ebene zu erreichen. 

Je nach Zeit und Erfordernis besteht die Möglichkeit, sich bestimmte auftauchende Gefühle, Empfindungen oder Bilder genauer anzuschauen. Dies geschieht immer in enger Verbindung und Rückkopplung mit dem Körper. So üben wir uns darin, bewusster zu werden und zu unserem Körper und zu unseren Gefühlen und Empfindungen eine innere Beziehung aufzubauen - die auf Achtsamkeit beruht und die es uns ermöglicht, bisher ungeliebte, abgespaltene, verdrängte, unbewusste ... Anteile zu integrieren und ihnen einen guten Platz in unserem inneren Garten einzuräumen. Wenn dies gelingt, spüren wir eine deutliche Erleichterung, Entspannung und ein Gefühl der Verbundenheit, oftmals auch der Dankbarkeit. In diesen gemeinsam kreierten Raum,  in dem jede/r so sein darf, wie sie/er ist, fühlen sich die bislang unbewussten und noch nicht gefühlten Anteile in uns eingeladen, einzutreten. Darin steckt eine transformatorische Kraft, die wir allein so nicht herstellen können. 

Unser innerer Raum wird allmählich immer mehr zu einem Ort, an dem wir uns zuhause fühlen und der uns Schutz, Geborgenheit und Gelassenheit gibt. Wir sind weniger stressanfällig, fühlen uns lebendiger und sind selbstbewusster. Aus einer solchen Haltung heraus können wir ganz anders in Beziehung gehen und tiefere, nährende und bereichernde Verbindungen eingehen.  Wir müssen uns nicht länger unterschwellig bedroht fühlen, weil nichts versteckt werden muss, nichts bewertet wird und uns die Zuwendung nicht verloren gehen kann, egal, was da gerade ist ... 



Für wen ist die Gruppe gedacht?

Wenn Sie sich        ~ achtsam und tiefgehend mit verschiedenen Aspekten und Themen des Lebens beschäftigen

                                 ~ Ihren individuellen Entwicklungsprozess mit professioneller Begleitung vertiefen

                                 ~ ihres Potenzials bewusst(er) werden

                                 ~ in transparenter Kommunikation üben

                                 ~ die Verbindung von Kopf, Herz und Bauch spüren 

                                 ~ tiefer und liebevoller mit Ihrer Innenwelt verbinden möchten 

                                 ~ darüber im Klaren sind, dass ein Ich nicht ohne ein Wir existieren kann


Die hier erlebte und geübte Praxis wirkt über die Treffen hinaus und in den Alltag hinein. Sie ist eine LebensPraxis, die das derzeitige Ungleichgewicht zwischen Kopf und Herz, zwischen innen und außen, zwischen Vereinzelung und Miteinander ausgleichen kann. 

                                                    


TERMINE:

Sommerpause bis zum 20.08. (erstes Treffen, offen für neue InteressentInnen), 3. und 17.09., 1., 15. und 22.10., 5. und 19.11., 3.12.2019
Jeweils von 19.00 bis 21.00 Uhr plus 30 Minuten je nach Prozess


KOSTEN:

 10,00 Euro  pro Treffen


Veranstaltungsort:

Gesundheitspraxis Prana Leipzig, Gottschedtstraße 31 im Hinterhaus


Eine verbindliche, selbstverantwortliche und offene Haltung sich selbst, den anderen und dem Prozess gegenüber setze ich voraus.

 

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